*SVN-SoMa bleibt dank „Paule Wenzel“ in der Erfolgsspur…*

Trotz mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle konnte die Soma des SVN dennoch mit einer starken Mannschaft gegen Bremthal antreten und ohne langes Abtasten von Beginn an das Heft in die Hand nehmen.

Sandro „Paule“ Wenzel markierte bereits nach 5 Minuten, nach Zuspiel von Bodo Jüngling, mit seinem schwachen linken Fuß das 1:0. Wobei noch immer nicht geklärt ist welcher Fuß der schwächere zum stehen ist? Kurz darauf startete Manuel Dudda einen Sololauf über das halbe Feld und erhöhte noch vor dem Eintreffen des Sauerstoffzeltes auf 2:0. Somit sah nach 15 Minuten alles nach einer klaren Sache aus. Doch statt aus einer sicheren Abwehr heraus den Gegner kommen zu lassen und auf Konter zu setzen, spielte der SVN immer wieder kopflos nach vorne und den Bremthalern somit in die Karten. Bremthal kam über einen gut vorgetragenen Konter zum Anschlusstreffer und kurz darauf fälschte Guiseppe Cocca im Stile von Franz Beckenbauer einen harmlosen Schuss unglücklich in die eigenen Maschen ab. Durch den überraschenden Ausgleich verlor der SVN zwischenzeitlich den sicher geglaubten Sieg aus den Augen und somit vollends den Zugriff aufs Spiel. Mit einem fulminanten Schuss in den Winkel, konnte die SG sogar in Führung gehen und danach lief der SVN plötzlich nicht nur seiner Form sondern auch dem 2:3 hinterher. Doch in den letzten 20. Minuten zeigte die Mannschaft aus dem Autal Moral und Wille, und somit warf der SVN nochmal alles in die Waagschale. Die tief stehenden Bremthaler verteidigten mit Mann und Maus und hin und wieder half das Aluminium, oder der gut aufgelegte Gästetorwart war zur Stelle. Dem SVN lief die Zeit davon und alles sah schon nach einer Niederlage aus, doch dann kam der große Auftritt von Sandro „Paule“ Wenzel. Nach einer Flanke von Said Mohktari netzte Sandro mit seinem Eisenschädel derart hart in die Maschen ein, dass er noch Stunden nach dem Spiel mit seinen Scheitel beschäftigt war, bis dieser wieder richtig lag. Fünf Minuten vor Schluss hat es sich Sandro dann nicht nehmen lassen den Jay Jay Okocha zu machen, indem er besagte Zeit vor dem Tor hin und her lief bis der Schiri zur Pfeife griff um dem ganzen ein Ende zu bereiten. Doch bevor der Schiri Luft holte, viel Sandro aus völliger Erschöpfung über seinen linkes Bein, um den Ball mit seinem rechten Fuß zum vielumjubelten 4:3 über die Torlinie zu drücken.

Es bleibt festzuhalten, in einer überaus fairen Partie konnte der SVN,dank einer Energieleistung, in den letzten Minuten die Partie noch einmal drehen.
Den Spieß zum Oktoberfest drehten um:
Leonardo Bianco, Bodo Jüngling, Samuel Herbst, Guiseppe Cocca, Manuel und Rafael Dudda, Tom Stadel, Gian-Paolo Cusimano, Mathias Eichler, Said Mohktari, Ralf Mosler und Sandro Wenzel.