Starker SV Niedernhausen wird im Endspiel nicht belohnt.
FV Biebrich 02 – SV 1913 Niedernhausen  3 : 2 (1 :2)

Der SV Niedernhausen legte im Pokalendspiel von der ersten Minute an ein tolles Tempo vor und bereits in der 2. Minute zog Dennis Merten von der rechten Außenbahn in hohem Tempo nach innen und jagte das Leder aus 18 Metern unhaltbar in den Torgiebel. Leider schlich sich fünf Minuten später eine kleine Unachtsamkeit in der Defensive ein und die Biebricher kamen zum schnellen Ausgleich. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war die Autaltruppe pausenlos am Drücker und hatte mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten.

Der Führungstreffer kurz vor der Pause durch einen Handelfmeter von Manuel Ulm war demzufolge völlig verdient.  

Nach der Pause jagte dann der Biebricher Torjäger Zer in der 57. Minute einen Freistoß aus 17 Metern knallhart unter die Torlatte. In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel mit weiterhin hohem Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Leider entschied der Schiedsrichter in der 81. Minute durch eine klare Fehlentscheidung die Partie, als er zunächst nach Foul außerhalb des Strafstoßes auf Freistoß entschied und dann seine Entscheidung änderte und nach Rücksprache mit dem Linienrichter aus unerklärlichen Gründen auf Elfmeter für Biebrich entschied, der dann zur Führung führte.  In den letzten zehn Minuten löste Trainer Jens Klische die vierer Abwehrkette auf und beorderter unseren Innenverteidiger Marcel Krabler nach vorne um noch mehr Druck auf Biebrich auszuüben während Marino Glicic hinten alles dicht hielt. Leider konnte der SVN die daraus entstehenden Möglichkeiten die sich Manuel Ulm und Dennis Merten zum Ausgleich boten nicht nutzen.

Es sollte halt nicht mehr sein und die Enttäuschung bei den Spielern nach dem Abpfiff war sehr groß. Da half auch kaum der Beifall unserer Fans und die tröstenden Worte.
Doch wir können stolz auf unsere Mannschaft sein, den der SVN hatte über die gesamte Spielzeit gegen den klassenhöheren Gegner eine imponierende Leistung abgeliefert und die Wiederholung des Pokalsieges aus dem Vorjahr war greifbar nahe, aber der Schiedsrichter wollte  mit seiner Entscheidung kurz vor dem Spielende nicht mitspielen. Das ist bitter und in hohen Maße ungerecht, aber wird leider nicht mehr korrigiert werden können.

Der SV Niedernhausen spielte mit Burghold, Gligic, Klische, Berg, Krabler, Bingöl (Brewer), Frusteri, Schenck (Reil), Gudenkauf (Bernert), Merten, Ulm.

Der Vorstand des SV 1913 Niedernhausen

 

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