FC Ederberglang II – SV Niedernhausen  1 : 0 (0 : 0)
 
 Bittere Auswärtsniederlage beim FC Ederbergland
 
 Beim FC Ederbergland II war für den SV Niedernhausen das erklärte Ziel, endlich nach vielen Gegentoren in den letzten Spielen, wieder in die Erfolgsspur zu finden. Die Voraussetzungen vor dem Spiel waren für dieses Vorhaben jedoch denkbar ungünstig. Neben den Ausfällen in den vergangenen Wochen kamen nun die Verletzungsbedingten Absagen von Björn Marquardt, Julian Linke, sowie von Rene Duevel und Fabian Gerber hinzu.
In der Anfangsphase bis zur 20. Minute gaben zunächst einmal die Gastgeber den Ton an. Dann gewann der SV Niedernhausen mehr und mehr an Spielanteilen, erlaubte sich jedoch den Luxus zwei sogenannte todsichere Torchancen durch Maximilian Meuth und Manuel Ulm zu vergeben.
Nach dem Wechsel bekamen dann die Hausherren einen unberechtigten Strafstoss zugesprochen, als der Schiedsrichter auf Handspiel entschied, jedoch niemand eine aktive Bewegung zum Ball erkennen konnte. Diese Entscheidung sollte dann am Ende ausschlaggebend sein. Die Hausherren nahmen das Geschenk an und erzielten den Führungstreffer. Fortan nahm der SVN das Heft in die Hand, konnte jedoch die erspielten Feldvorteile vor dem Tor nicht in zählbare Erfolge umwandeln. Man muss unter dem Strich der Mannschaft, ohne jede Frage,  Engagement bescheinigen, aber das allein reicht in der Verbandsliga leider derzeit nicht, um das Punktekonto aufzubessern.
Am kommenden Sonntag gastiert der VfB Unterliederbach im Autal. Die Gäste konnten am Wochenende im Derby den FC Eddersheim besiegen und werden dementsprechend selbstbewusst auch im Autal ihre Chance suchen. Gewiss wird bis zum kommenden Spiel die lange Liste der Ausfälle reduziert werden können. Doch das allein reicht nicht, wenn nicht das zuletzt fehlende Selbstbewusstsein aufgestockt werden kann. Dies ist neben dem vorhandenen Leistungswillen die Basis für das dringende Erfolgserlebnis.
 
Aufstellung: Findeis, Sanfratello, Thomasberger, Hoch, Sefa, Meuth, Gröger, Ihm, Ulm, Antonio, Voss
Eingewechselt: Pilling, Schenck, Schoen
 
Bericht Harald Schmidt