Am vergangenen Mittwochabend traf sich die Niedernhausener B-Jugend mit dem Gegner Schwarz-Weiss Wiesbaden zu einem Testspiel. In einer spannenden und fairen Begegnung zeigten beide neuformierten Teams ihr Können, aber auch ihre Schwächen. Überraschend erzielte Nico Bär bereits nach wenigen Minuten das 1:0 für den SVN. In der für ihn neuen Position als Stürmer, schien er sich sehr wohl zu fühlen. Seinen Fernschuss auf den linken Winkel konnte er allerdings nicht platziert genug setzen, so dass er nicht ins Tor traf. Dafür zeigte Schwarz-Weiss zwei Minuten später wie es geht. Aus ähnlicher Distanz wurde unhaltbar für Niedernhausens Keeper Marvin Krämer mit einem wunderschönen Schuss in die rechten Winkel zum 1:1 eingenetzt. Eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit war Nico erneut zur Stelle und konnte das nach dem Einwurf von Pascal Maillet entstandene Durcheinander in Wiesbandens Strafraum zum 2:1 nutzen. Die zweite Halbzeit begann Wiesbaden druckvoll und zeigte den Willen zum erneuten Ausgleich. Aber es war wieder Pascal, der nach wiederholten Umspielen auf der rechten Seite zu Marc Jüngling im Strafraum passte. Dieser traf freistehend zum 3:1. Kurz darauf konnte Niedernhausens Torwart den Ball nicht weit genug ins Spielfeld abschlagen, was Wiesbaden eiskalt zum Anschlusstreffer ausnutzte. Und wieder antwortete Nico Bär und erhöhte zum 4:2. Davon nicht genug gelang ihm wenig später ein Schuss nahe der Wiesbadnener Torauslinie zum Tor, den ein Wiesbadener Spieler zum Eigentor abfälschte. Das Endergebnis zum 5:3 wurde wieder durch einen platzierten Fernschuss von Wiesbaden erzielt. Der Ball traf die Niedernhausener Latte und konnte vom Torwart nicht klar genug gehalten werden. Alles in allem waren Mannschaft und Betreuerteam um Helge Lierhammer zufrieden und setzen ihre erfolgreiche Vorbereitungsarbeit auf die kommende Saison fort.

Die Aufstellung des SVN: Marvin Krämer, Moritz Wimmer, Ritik Kapoor, Nico Bäer, Daniel Koch, Arian Pollok, Luca Häuser, Adrian Kaske, Pascal Maillet, Martin Schelle, Gianlucca Beer, Dominik Boron, Philip Stachowiak, Marc Jüngling, Simon Öhler.