Im Spiel gegen den SV Delkenheim musste unbedingt ein Sieg her, damit die Aufstiegschancen gewahrt bleiben konnten. Der SVN startete daher sehr offensiv und mit vielen klaren Torchancen gleich zu Beginn. Leider konnten die vielen Tormöglichkeiten alle nicht genutzt werden, was sich ja bekanntermaßen sehr oft rächt; diesmal jedoch nicht. Luca Häuser war es dann vorbehalten in der 21. Spielminute zum erlösenden 1:0 zu verwandeln. Er nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Delkenheimer Abwehr und traf mit einem nicht ganz unhaltbaren Fernschuss ins rechte untere Eck. Der SVN setzte nach und erhöhte den Druck auf die gegnerische Abwehr. Es dauerte nicht lange und eine scharfe Hereingabe von Robin Glöckner wurde von einem Delkenheimer Spieler unhaltbar ins eigene Tor gelenkt. Der SVN erspielte sich weitere gute Torchancen in der ersten Halbzeit und ging letztlich hochverdient mit einem 2:0 in die Pause. Zu Beginn der 2. Halbzeit schwächelte die Niedernhausener Mannschaft, sodass die Delkenheimer sich einige Torchancen heraus spielten. Nach einem Zweikampf im Strafraum des SVN entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Delkenheimer Mannschaft, der souverän verwandelt wurde. Dieser Anschlusstreffer war wie ein Weckruf für das Team von Trainer Helge Lierhammer. Die Abwehr um Konrad Grimm und Moritz Wimmer agierte wieder deutlich konzentrierter und im Mittelfeld nahm Leon Glöckner das Spiel mehr und mehr in die Hand. Leon war es dann dann auch, der nach einer tollen Vorbereitung durch Michelangelo Giandinoto zum vorentscheidenden 3:1 einschoss. Kurz darauf war es Robin Glöckner, der nach einer Vorlage seines Bruders Leon zum 4:1 Endstand einköpfte. Robin Glöckner und Johannes Reicheneck, die eigentlich im C-Jugendteam des SVN zu Hause sind, verstärkten das Team hervorragend. Jetzt heißt es am kommenden Montag gegen die Spvgg Sonnenberg dieses tolle Ergebnis mit einem weiteren Sieg abzurunden. Dann könnte es etwas werden mit dem großen Ziel Aufstieg in die Gruppenliga. Neben den genannten spielten: Marvin Krämer, Daniel Koch, Hritik Kapoor, Philip Stachowiak, Adrian Pollok, Marco Danner, Nils Wagner und Gianluca Beer.

Marco Häuser