Hessenpokal : SV Niedernhausen – RW Hadamar 1:5 (0:2)
In der zweiten Runde des Hessenpokals setzten sich die Gäste aus Hadamar mit 5:1 (2:0) durch. Trotz kämpferischer starker Leistung konnte  das personell gebeutelte Team der Heimmannschaft nichts gegen die Hessenligisten aus Hadamar ausrichten.
Die 2 Ligen höher spielende Mannschaft von RW Hadamar war an diesem Abend  für den Gruppenligist SV Niedernhausen noch eine Nummer zu groß.
Unglücklich aus Sicht des SVN waren die beiden ersten Gegentore durch Hadamar. Beim ersten Tor wehrte  Torwart Tim Burghold zwar  reaktionsschnell ab, doch vom  Mitspieler Dominik Gudenkauf prallte die Kugel dann zum 0:1 ins Netz. Und ähnlich auch beim 0:2, beim Versuch vom Niedernhausener Innenverteidiger Marcel Krabler einen starken Flachschuss von Kretschmer auf der Linie zu retten  sprang der Ball unglücklich vom Fuß ins eigene Netz.  Doch hielt man auch nach diesen  beiden Rückschlägen den Kopf oben und spielte konzentriert weiter, so dass man mit dem 0:2 zur Pause ging. In der zweiten Hälfte spielte man mit dem gleich hohen Engagement weiter und wehrte sich gegen die Angriffe des Hessenligisten. Doch in der 63.Minute war es dann Herdering der den Vorsprung für Hadamar auf 0:3 ausbaute. Dem SV Niedernhausen war hoch anzurechnen  das er sich zu keiner Zeit aufgab und alles versuchte das Ergebnis zu verbessern. So gelang es David Demir in der 76. Minute einen schnellen Konter mit einem Schuss aus 14 Metern ins lange Eck abzuschließen und auf 1:3 zu verkürzen.  Leider gab es dann einen mehr als zweifelhaften Elfmeter für Hadamar der von Zey Chancenlos für den SVN Keeper zum 1:4 verwandelt wurde. Nun wurden auch die Beine schwer und es machte sich der hohe läuferische Aufwand den die Autaler bis dahin betrieben bemerkbar. Da war dann auch das 1:5 zum Endstand durch Burggraf  in der 88. Minute ohne Bedeutung.
Nach dem Spiel meinte der sportliche Leiter des SV Niedernhausen Stephan Mohr: „Der Klassenunterschied war zu sehen, aber wir haben uns jederzeit gewehrt und können erhobenen Hauptes vom Platz gehen. “ Das sahen auch die Fans des SVN so und verabschiedeten die Heimmannschaft aus der Autal-Arena mit viel Applaus.
Trost für die Gastgeber: Angesichts der stattlichen Kulisse von 400 Zuschauern dürfte nach Abzug aller Kosten wohl etwas übrig bleiben.
Für den SVN spielten: Burghold; Krabler (81. Nowak), Ruiz Gonzalez, Reusing, Frusteri (31. Demir), Schenck, Gudenkauf, Bingöl, Hemerat, Ulm, Merten (46. Rehberg). – Tore: 0:1 Eigentor Gudenkauf (12.), 0:2 Kretschmer (34.), 0:3 Herdering (63.), 1:3 Demir (76.), 1:4 Zey (Elfmeter), 1:5 Burggraf (88.). – Zuschauer: 400.

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